26 Januar 2013

Kumato -meine neue Tomate

Wir sind echte Tomatenfans!


Grundsätzlich haben wir immer welche im Haus und wir achten beim Kauf schon ewig nicht mehr auf den Preis. Ich rieche gerne daran und es gibt diesen einen typischen "Tomatengeruch".
-Kennt ihr den? Ich kann den nämlich gar nicht beschreiben. Aber ich erkenne ihn, wenn ich ihn rieche!

Wir mögen alle Farben, Sorten und Variationen. Von den Normalen über Kirsch- oder gelben Datteltomaten, bis hin zu denen in der Dose und zuletzt auch Tomatenmark.
Am liebsten kaufen wir Stückweise, da die abgepackten in der Schale manchmal "gedetscht", weich oder im schlimmsten Fall schimmelig sind. Habt ihr auch das Talent immer die Schale mit Schimmelbefall zu erwischen? Wir können uns noch so anstrengen, er ist immer unten am Boden, wo wir ihn nicht sehen können.


Diese Woche hat mein Brömmel wieder eine Schale mit Tomaten gekauft.
Oh, je! Schimmel? Überlagert? Wässrig? Nein, nein und nochmal nein sind die Antworten.
Sie waren super! Ich liebe es ja, wenn große Tomaten süß sind. Und diese hier sind es! Was für eine unerwartete Überraschung, die ich schmecken durfte.
"Kumato" heißt sie und ich habe mich sofort in sie verliebt!


Farblich kommt sie etwas dunkler in Grün daher. Sie ist innen sehr saftig und gleichzeitig hat sie eine feste Schale und lässt sich super schneiden. Wenn ihr Tomaten auch gerne esst ... -oder wartet...besser : grade wenn ihr sie nicht so gerne mögt, dann wird euch die Kumato vielleicht schmecken. Ich habe im Netz ein wenig nachgelesen und erfahren, dass sie eine Hybridzüchtung und nicht genmanipuliert ist.


Letztes Jahr hatte ich 15 Tomatenpflanzen mit mäßgen Erfolg gezogen. Zum einen war der Ertrag mittelmäßig und kam spät im Jahr. Alle Nachbarn haben mindestens einen Monat eher geerntet. Zum anderen, und das fand ich viel schlimmer, schmeckten sie gar nicht. Niemanden!
Woran kann das wohl liegen?


Für dieses Jahr habe ich daher nur Samen von Tomaten, die ich schon mal gegessen und für gut befunden habe. Dabei sind z.B. die Samen dunkler bis schwarzer Tomaten von meinem Nachbarn, dann eine Sorte Kirschtomaten aus dem Supermarkt und jetzt auch die Kumato.

Wenn ihr auch mal eigene Samen benutzen wollt, dann probiert es doch mit mir aus!
Die Samenkerne erhaltet ihr ganz einfach. Ihr nehmt aus der Tomate die Samen mit einem Löffel oder Messer und legt sie auf ein Papiertuch. Zunächst ist da ja der ganze Glibber noch drum herum.


Ich lasse die Samen kurz antrocknen, verstreiche zusätzlich das Feuchte mit dem Messer zwischendurch noch etwas auf dem Papier. Nach kurzer Zeit könnt ihr mit der stumpfen Seite eines Messers, den Kern einfach aus seiner glibbrigen Schutzhülle raus drücken.Durch das Antrocknen bleibt diese Schutzhülle nämlich etwas am Papier kleben, so das ein gewisser Haft entsteht und der Samenkern über das Innere nach Draußen glitscht.


Ich lasse meine Kerne jetzt vielleicht noch zwei Wochen liegen und trocknen. Dann pflanze ich sie in Aufzuchterde um sie auf der Fensterbank vozuziehen. Ich hoffe, dass ich so früher ernten kann.


Wie sieht es aus, seid ihr auch so tomatenverrückt und zieht ihr dieses Jahr selbst welche? Oder kauft ihr euch lieber ein kleines Pfänzchen im Frühsommer? Pflanzt ihr im Topf oder direkt in den Gartenboden?

Wenn ihr mögt, schreibt es mir doch -ich freue mich sehr über eure Erfahrungen und Tipps!
Vielleicht klappt es ja dieses Jahr mit der leckeren Tomatenernte!

(-; "kumatige" Grüße ;-)











20 Januar 2013

Hähnchenschenkel im Speckmantel

Was ist das für ein Winterwetter!
Es schneit und schneit und es wird immer weißer. Wir haben uns für einen Sonntagsspaziergang entschieden und sind durchgefroren zurück gekommen. Den restlichen Nachmittag haben wir nur noch gemütlich auf der Couch verbracht und dabei den Ofen auf Hochbetrieb laufen lassen.
Schön kuschelig war's !

Bei so einem Wetter hatten wir heute Lust auf was Heißes aus dem Backofen. Also kamen da hinein frische Hähnchenschenkel, die mein Broemmel vom Wochenmarkt geholt hatte. Hier mein Rezept für unser heutiges Sonntagsessen. Es ist super einfach und ruck zuck gemacht.

Ihr braucht für die Speckhähnchen :
2 frische Hähnchenschenkel mit kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen.
2 Scheiben Knochenschinken
100g Schinkenwürfel
2 - 4 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Thymian
etwas Butter, Mehl und ca. 1 Tasse Wasser



So gehts :
Die Hähnchenschenkel von beiden Seiten salzen und pfeffern und im Mehl wenden. Überschüssiges Mehl abklopfen und die Schenkel auf ein eingefettetes Backblech legen.
Auf jedes Hähnchenteil eine Scheibe Schinken legen und die Schinkenwürfel, sowie den Knoblauch und den Thymian drum herum streuen.

Ab in den Backofen und den auf Ober-und Unterhitze bei 230°C einschalten.
Sobald die Schinkenwürfel dunkel werden (bei mir war das etwa nach fünf Minuten und erreichten 160°C) eine Tasse Wasser dazu gießen und mit Alufolie abdecken. So verbrennt der Schinken nicht. Den Ofenwecker auf 1 Stunde stellen.

Mit der Restwärme oder, je nach Ofen, kurz vor dem Ende die Folie weg nehmen und noch etwas knusprig werden lassen.


Dazu gab es selbstgemachte Grießknödel (die eigentlich Spätzle werden sollten) angerichtet mit den Schinkenwürfel und in Salzwasser gekochte grüne Bohnen.

Übrigens baue ich momentan ein wenig an meiner Blogseite rum und verschiebe oder füge hier und da was Neues ein. Außerdem soll noch ein Logo dazu kommen. Auch will ich noch einige Bilder in einem kleineren Format einstellen, damit die beim Seitenaufruf schneller angezeigt werden.
Und falls etwas mal nicht funktionieren sollte, gebt mir einfach kurz Bescheid

(-: Einen schönen Sonntagabend noch :-)


13 Januar 2013

12von12 Januar 2013

 Heute war doch ein herrlich, sonniger Tag!
So schön um endlich mal wieder hinaus in den Garten zu gehen und die Sonne geniessen. Und bei so tollem Sonnenschein fällt mir auf was da bei mir alles so blüht.

Zum Beispiel meine Primeln.
 
 

Von denen ich garnicht wusste, dass sie im Winter blühen und ich dafür aber umso entzückter über die fröhlichen Farben zu dieser Jahreszeit. Dafür hatte ich mir, in weiser Vorraussicht, nämlich eine Zaubernuss gepflanzt. Ich habe sie mir in Gelb ausgesucht, sozusagen als "Sonnenersatz" im Winter.


 Bei meinem Rundgang entdecke ich auch überall die Frühlingszwiebeln, die ihre Spitzen schon durch die Erde nach draußen geschoben haben. Ich hoffe, dass sie damit nicht zu früh dran sind und eventuell beim nächsten Frost Schaden erleiden?


Hier lugt -hoffentlich- meine Scilla schon aus dem Boden raus.


 Tjaja, danach musste ich erstmal wieder ran ans Werk und die Weihnachtsbeleuchtung abnehmen. Wenn schon endlich sich ein trockener Tag dafür anbietet.


Trotz Sonne wird es irgendwann dennoch kalt. Dagegen hilft aber ein Nachmittagskaffee und ein Brötchen um wieder zu Kräften zu kommen.


 Auch die Meisen gönnen sich ihren Snack.


 

Im neuen Gästezimmer musste noch ein wenig was getan werden.


So, das letzte Bild ist noch einmal von heute Morgen. Mir sind nämlich erst am Monitor die kleinen Fliegen auf der Primel aufgefallen und die wollt ich hier doch noch rein stellen.


Wer noch mehr 12von12 sehen will klickt sich hier nach Caro.

(-: Grüßchen Naddel :-)

08 Januar 2013

Das neue "Besta"-Büro unterm Dach

Zunächst einmal wünsche ich allen noch ein frohes neues Jahr!
Ich hoffe ihr habt den Start in 2013 gut hinter euch gebracht. Dieser erste Post dieses Jahr ist zugleich mein Beitrag zu "simple white [color me happy]" worauf ich gleich noch mal zu schreiben komme.

Mein Jahr begann mit der Umgestaltung unseres Spitzbodens, welcher bislang Büro und Gästebereich vereinte. Aber das gefiel uns alles nicht! Der Schreibtisch stand auf der dunklen Nordseite und war ungemütlich in die Ecke gequetscht. Auf der anderen Seite im Gästebereich lagerten nun seit zwei Jahren noch Umzugskartons. Dessen Inhalt bestand aus Büroutensilien und Kram aus/für's Büro, welches jedoch nirgendwo hin konnte: es fehlte schlichtweg Stauraum!

Also sind wir direkt nach Neujahr zum Schweden -ich meine damit Ikea- und sind dort fündig geworden: "Besta" heißt das Programm zum kombinieren von Regalen und Schränke mit diversen Fronten, Türen, Füßen etc. In der Ausstellung entdeckten wir eine aufgebaute Kombi, welche mit Schiebetüren und Schubladen daher kam und für uns eindeutig einen Bürolook trug! Ursprünglich hatten wir es wegen der Höhe, lediglich auf das "Expedit" abgesehen. Doch die Besta-Schränke haben die perfekte Höhe, die wie geschaffen für unseren Drempel ist. Also haben mein Broemmel und ich uns kurzerhand den Möbelplan geschnappt, das Expedit auch mitgenommen, noch einige "Kassett's" rausgesucht, die Teile aus dem Lager geholt und ab durch die Kasse damit nach Hause.

 

Wir haben uns schlicht für Weiß entschieden.


Zum einen ist der Schornstein hellblau gestrichen und an der anderen Seite sind über dem Drempel noch drei Farbstreifen in hellblau, gelb und einem Braunton. Die Farbe Weiß reflektiert das Licht stärker, womit der Raum größer und heller erscheint. Zum anderen wusste ich sofort, dass dies mein Beitrag zu "color me happy" wird! Das ist ein Fotoprojekt von Bine und Andrea, die für jeden Monat eine andere Farbe zum Thema machen! Das Motto diesen Monat lautet "simple white" !
Weiß in der Bedeutung steht für etwas Neues oder einen Anfang wie bei einem weißen Brautkleid aber auch für Sauberkeit und somit Ordnung wie bei dem Arzt im Krankenhaus. Simple White ist also immer die perfekte Farbe für den ersten Monat im neuen Jahr.  Und in punkto Ordnung treffen meine weißen Büromöbel demnach voll "ins Schwarze"!


Zwei Bestas mit Schubladen und Schiebetüren
 Weiße Wände und weiße Möbel sind ja sehr in Mode gekommen. Ich kann das verstehen, denn als "Unfarbe" dient sie perfekt als Basis für andere Farbe. Sie stiehlt nicht die Schau und hält sich dezent im Hintergrund auf. Ein bunter Eindruck kann aber ruckzuck durch farbige Accessoires oder andere farbige Tüpfelchen entstehen. Findet ihr nicht auch, dass das Büro auf der Seite mit den bunten Wandstreifen trotz weißer Möbel, garnicht so weiß wirkt wie die Gegenüberliegende?






Richtig deutlich wird es jetzt. Wir fanden die Schränke so toll, dass wir gleich Samstag noch fünf weitere Schränke geholt haben. Denn die passen haargenau in die sechs Meter auf der anderen Seite des Spitzbodens! Sie wirken dort nun als wären sie extra nach Maß dafür hergestellt.

Die Wände auf dieser Seite sind jedoch allesamt weiß ... dann noch überall nur weiße Schränke, fragten wir uns? Nein. Einfarbig, egal welche Farbe, geht gar nicht! Wo bleibt denn da die Spannung? Das Auge muss doch was zu gucken haben!
Wir sind schließlich bei Blau geblieben. Wobei wir bei den Schränken lediglich zwei Türen farbig ausgewählt haben.



Alles andere in Blau kommt großteils von den "Kassett's". Dass die Möbel weiß sind, bemerkt der Betrachter erst beim zweiten Blick. Überzeugt euch selbst.



Jetzt ist der gesamte Spitzboden ein einziges Büro. Ich fühle mich hier total wohl und geniesse es nun nicht mehr über Kisten zu stolpern oder mich beengt an dem Bett vorbei zu zwängen, wenn ich das Fenster öffnen will und dabei gleichzeitig mich wegen der Schräge ducken muss.
Irgendwann kommen dann auch noch vernünftige Deckenlampen ( ist eigentlich jemandem das "puristische Design" ;-) aufgefallen? ), ein paar Pflanzen und etwas Deko fehlen ebenfalls. Doch zunächst werde ich meine Zeit wohl damit verbringen die Stauräume zu füllen bzw. alles zu ordnen und vermutlich entsorge ich auch vieles dabei. Obwohl ich finde, dass das sonst eine mühselige Aufgabe ist, freue ich mich im Augenblick sogar etwas darauf.


Ach und ein wenig entschuldige ich mich für die Fotos. Dieses Mal habe ich irgendwie sehr viele unscharfe Fotos geknipst...

(-: Naddel :-)